Lehre

Gastdozentur an der BEUTH Hochschule Berlin

Studiengang Architektur B. Sc.
5. Smester

Labor Bausanierung und Energieeffizienz

Fach: Bauschäden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

Der hauptsächliche Anteil der Dozentur umfasst die Lehre im Fach Bauschäden im 5. Semester des Bachelorstudiengangs Architektur. Hier werden derzeit 3 Züge parallel betreut was zu einem Lehrdeputat von 12 Semesterwochenstunden führt.

Das Fach Bauschäden habe ich zum WS 2017/18 übernommen und vollständig neu konzipiert. Die Studenten erhalten in den Vorlesungen einen Überblick in die rechtlichen Bedingungen ihrer späteren Arbeiten. Begriffe wie der Mangel oder der Schaden sollen juristisch gefasst und voneinander abgegrenzt werden. Haftungsrisiken und ganz besonders das schwierige Thema der gesamtschuldnerischen Haftung werden erklärt und an Beispielen erörtert. Weiterhin werden die Verantwortungen der am Bau beteiligten Parteien zueinander ins Verhältnis gesetzt und aufgezeigt welche Rolle und Position der Architekt während der einzelnen Leistungsphasen einnimmt. Begleitet wird die Vorlesungsreihe von Übungen in denen der Blick für Mängel und Schäden geschärft, sowie der richtige Umgang mit diesen geübt werden soll. Die Studenten sollen in Hausarbeiten kleine Mängelgutachten erstellen und dabei trainieren wie ein Mangel beschrieben wird, wie man die richtigen Normen zitiert und wie man eine ordentliche gutachterliche Herleitung formuliert.

Am ende sollen die Studenten sensibilisiert für das Thema Mangel und Schaden am Bau und mit den Grundlagen zum Umgang mit diesen Themen das Semester beenden.

 

 

 

Studiengang Architektur B. Sc.
4. Semster

Labor Bausanierung und Energieeffizienz

Fach: Energie und Technik II

 

 

ETGII VL01 Energiebilanz WS1617_KRUTKE.001

ETGII VL02 Energiebilanz WS1617_KRUTKE.001

ETGII VL03 Grundlagen Heizt1 WS1617_KRUTKE.001

ETGII VL04 Grundlagen Heizt2 WS1617_KRUTKE.001

ETGII VL05 Energieeffiziente Heizt WS1617_KRUTKE.001

ETGII VL06 Sommerlicher Wärmesch WS1617 KRUTKE.001

ETGII VL07 Sommerlicher Wärmesch2 WS1617 KRUTKE.001

ETGII VL08 Raumlufttechnik1 WS1617 KRUTKE.001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Dozentur wird im  4. Semester des Bachelorstudiengangs Architektur ein Zug im Fach Energie und Technik für Gebäude unterrichtet. Die 6 SWS teilen sich auf in 4 SWS seminaristischen Unterricht und 2 SWS Übung. Auf Grund der hohen Jahrgangsstärke im Bachelorstudiengang Architektur wird jeder Jahrgang in 2 Zügen parallel unterrichtet. Dadurch entstehen Gruppenstärken von 60 bis 70 Studenten.

 

Im Rahmen des Kurses Energie und Technik II sollen die Studenten die Zusammenhänge, Abhängigkeiten und den gegenseitigen Einfluss von Energieeinsparverordnung, Sommerlichem Wärmeschutz und bauphysikalischen Eigenschaften eines Gebäudes erfassen und dazu befähigt werden diese in Entwurf und Planung zu berücksichtigen. Die Studenten lernen ihr Schaffen in die aktuelle Problematik des Klimawandels ein zu ordnen, aber auch die technischen Möglichkeiten wirtschaftlich gegeneinander abzuwägen. Am Ende des Kurses sollen die Studenten verstanden haben welche Randbedingungen den Rahmen bei der Entwicklung eines Gebäudes bilden, wie sich diese Parameter gegenseitig beeinflussen und welchen Einfluss die energetische und technische Betrachtung eines Gebäudes auf sein Erscheinungsbild und auf seine Nutzung hat. Zu diesem Zweck werden die Studenten an die Grundlagen der EnEv, des EE-Wärmegesetz, der Heizlastberechnung und den sommerlichen Wärmeschutznachweis aber auch an Luftwechselraten und Kühllasten herangeführt. Es werden Methoden zur Abschätzung und zur überschlägigen Vordimensionierung aufgezeigt und Faustformeln sowie tabellarische Schnellverfahren vorgestellt, damit eine sinnvolle Vorauswahl bzw. Vordimensionierung sicher und schnell im Rahmen eines Entwurfs durchgeführt werden kann. Die Abschätzung von Bauteileigenschaften und technischer Ausstattung werden ergänzt durch die Fähigkeit den Platzbedarf für die notwendigen Leitungsnetze vor zu dimensionieren.

 

Verantwortung, Gesetzen und Verordnungen werden Möglichkeiten, Einflussnahme und gestalterische Integrationsmöglichkeiten gegenübergestellt. Die Vorteile der frühen Berücksichtigung aller technischen Randbedingungen für den Entwurf sollen erkannt werden.